July 26th, 2017

Erstes Ergebnis seit Rebuild der Ätzanlage2

Wiedereinmal muss ich euch mit einer geätzten Platine nerven, es tut mir sehr leid. Aber es sieht einfach so genial aus, da dachte ich mir das muss ich euch zeigen. Nach dem Rebuild der Ätzanlage habe ich nun einen “echten” Test gemacht und ich muss sagen, ich bin einfach nur begeistert!

Das ist die Platine eines Temperatur- und CANloggers mit dem 2,1″ TFT. Das Projekt wird in naher Zukunft vorgestellt.

Auf folgende Dinge würde ich bei einer Ätzanlage nicht mehr verzichten:

  • - einen ordentlichen Luftblasenschlauch
  • - ein Loch für die Heizung, so dass sie nicht mehr umkippen kann
  • - vernünftiges (essigvernetztes) Silikon

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Super Ergebnis durch Kombination von Positivlack und Tonermethode0

Nun habe ich scheinbar das Optimum gefunden. Man ätze die Platinenunterseite mit der herkömlichen Belichtungsmethode und bringe den Bestückungsdruck mit der Tonermethode auf die oberseite.

Die Belichtungsmethode mit Inkjetfolie von Zweckform, UV Belichtungsapparat und auf 1Liter genau angerührte Lauge bringt einfach die besten und schärfsten Ergebnisse. Es ist auch durch eine einmalig einzustellende Belichtungszeit recht praktikabel.

Die Platinenoberseite kann man dann nach dem Ätzvorgang wunderbar mit der Tonermetode durch aufbügeln mit dem Bestückungsdruck versehen. Durch ein paar gebohrete Löcher wird das Papier fixiert, so dass es mit den Löchern genau passt.

Hier das Ergebnis:

platine_rear.jpg

platine_front.jpg

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Platinenherstellung abgeschlossen2

Hier das Ergebnis, des heutigen Tages:

mainunit_geaetzt_a.jpg  navitaster_geaetzt_a.jpg

Nun kommt noch der Schutzlack drauf und dann geht’s ans Bestücken…

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Oben ohne!0

Nach einigen Spielstunden haben wir uns nun an die Arbeit gemacht und dem Truck als erstes mal sein Häuschen abgenommen.

img_2910a.JPG

Darunter findet sich eine sehr primitive Platine, ein Motor und eine “Lenkeinheit”. Die Leitungen zum Motor haben einen so geringen Querschnitt, dass ich mich wunderte dass der Truck überhaupt fährt! Die Lenkelektronik spendet dem Motor je Richtung unterschiedlich Strom, so dass er nach links nur zur Hälfte lenken kann und die Lötstellen der Platine sind…naja…mir fällt nix ein.

Der Knaller an sich: Die Masseleitung geht vom Akku zum Schalter mit dem Typischen Tamiya Querschnitt (ca. 1mm²). Vom Schalter zur Platine ist der Querschnitt der Leitung der GESAMTEN Masse maximal 0,25mm².

img_2912.JPG

Nunja es gitb einiges zu tun. Alle Probleme werden nicht behoben, da sie für das Projekt uninteressant sind aber andere kann man einfach nicht so lassen. Als erstes wird die Beleuchtung durch Sparsame LEDs ausgetauscht, denn wir wollen ja sparsam sein mit unserem Strom.

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Mehr Power auf dem Schreibtisch0

Da sich nun nach ca. 3 Jahren nahezu alle LEDs in meiner Schreibtischlampe von LUNARTEC verabschiedet haben, habe ich die Initiative ergriffen und mir ein paar neue weiße LEDs bestellt. Da ich keine Schreibtischlampe auf dem deutschen Markt schöner finde als meine, bleibt nur eine Reparatur oder neu kaufen. Da die Reparatur (preislich) darin besteht neue LEDs zu kaufen, habe ich mich dafür entschieden.

Ich habe mir also bei einem qualifizierten Ebay-Händler 50 weiße LEDs mit einer Lichtstärke von 20.000mcd gekauft. Da in der Schreibtischlampe aus Platzgründen die Spezialform 4.8mm verwendet wurde, musste ich die 5mm LEDs ersteinmal mit der Trennscheibe kürzen. Einfach eine Mutter als Distanzstück und los:

img_2593_1.JPG img_2587_1.JPG

Wenn man das oft genug getan hat, sieht das dann so aus und man kann sie durch die alten tauschen:

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Danach einfach die Platine wieder einbauen und über das mächtige weiße Licht freuen:

img_2606_1.JPG

:-)

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Die optimale Reihenfolge eine Platine herzustellen0

Da ich neulich mal wieder neue Erfahrungen beim Herstellen einer Platine gesammelt habe, möchte ich diese nun der Öffentlichkeit preisgeben. Es handelte sich um 2 Platinen für ein Projekt, die mit der Photolack/Belichtungsmethode hergestellt wurden und den Bestückungsdruck mit dem Toner-Verfahren erhalten sollten.

Hier nun die, in meinen Augen, optimale Reihenfolge:

  1. Layout erstellen
  2. Layout auf Folie drucken
  3. Platine belichten
  4. Platine entwickeln
  5. Platine ätzen
  6. Photolack mit Aceton entfernen
  7. Bestückungsdruck aufbügeln
  8. Platine Bohren
  9. Löcher entgraten
  10. Platine mit Lötlack einsprühen
  11. Bestücken

Man sollte auf jeden fall den Photolack vor dem Aufbügeln des Toners entfernen, da dieser durch die Wärme sehr stark eingebrannt wird.

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Prototypen hergestellt0

Heute haben wir die ersten Prototypen der Platinen für die CAN-Bus-Teilnehmer hergestellt. Wiedereinmal hat die Ätzanlage ihr Können bewiesen.

Da wir uns ja schon ausgiebeig mit dem Toner-Verfahren beschäftigt haben, wurde das heute angewendet um auf die Oberseite den Bestückungsdruck aufzubügeln. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

can2_top.jpg can2_bottom.jpg

can1_top.jpg can1_bottom.jpg

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Weitere Platinen fertig geätzt1

Heute habe ich die Platinen der neuesten Projekte erfolgreich hergestellt.

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Das Ätzbad hat sich sehr bewährt. Nach einer kleinen (mehr…)

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Sofittenersatz für LED-beleuchtung1

Um einfach aber elegant eine Sofitte durch LED-Beleuchtung zu ersetzen, habe ich zwei verschiedene Layouts in Form einer 42mm-Sofitte erstellt. Sie sind einmal für 6LED und einmal für 8LED pro Sofitte gedacht.

6LED-eagleboard 8LED-eagleboard

Diese Layouts können nun auf Platine geätzt werden. Ich habe das mal mit der 6er Variante getestet. Fertig geätzt und gebohrt:

img_2045_1.JPG

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Toner Aufbügeln geglückt1

Heute ist es meinem Kollegen Jonas und mir geglückt ein Layout mit der Tonermethode brauchbar auf eine Platine zu bügeln. Die Platine mit den Sofitten werde ich nun ätzen.

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Die Platine habe ich dann so wie sie ist in meine neue Ätzanlage gehangen um diese mal einzuweihen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

img_2044_1.JPG

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Der Ablöser des UV-Belichtens?4

Wir kennen das alle: Erst auf die beste Folie drucken, dann mit der perfekten Zeit belichten, in Natriumhydroxid entwickeln und das Ganze natürlich nur bei Rotlicht. Was wäre, wenn all das wegfällt? RICHTIG! Wir wenden das direkte Toner-Verfahren an.

Es ist ganz einfach, mal kurz beschrieben:

Man druckt mit einem Laserdrucker das Layout auf Papier wie aus dem Reichelt- oder PollinKatalog. Das legt man dann auf die mit Aceton gereinigte Platine und bügelt es ca. 5min auf. Anschließend wird das Papier in kalter Spülilösung abgerubbelt. Danach kann man die Platine direkt in das Ätzbad geben.

Hier mal ein erster Versuch:

versuch1.JPG

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