July 26th, 2017

DSO 2090 im Test3

Wie versprochen habe ich das neue Oszilloskop nun mal getestet. Ein vorweg:

  • - im Vergleich zum DSO220: mind. 5mal besser!
  • - ohne Vorurteile: Brauchbar, günstige Alternative.

Eine der Verbesserungen die sofort ins Auge fällt ist die Status LED am Gerät. Vorher war sie in blau ausgeführt, das gefiel war aber nutzlos, nun ist es eine zweifarbige rot/grün LED die einem nun wesentlich mehr Aufschluss über den Zustand des Geräts gibt.

Aber vor allem die Software und die Stabilität sind um einige Stufen verbessert worden. Die Oberfläche ist wesentlich angenehmer zu betrachten. Die wichtigsten Einstellungen kann man nun über verschiedene Wege tätigen, wie einem beliebt.

dso2090_1.jpg

Des Weiteren gibt es ein extra Fenster (oben rechts), was man dazuschalten kann, wo einem live Messwerte angezeigt werden. Was man dort messen möchte, kann man im Menü “Acquire” auswählen. Die Standard Menüfunktionen wie Drucken, Speicher, Optionen, etc. wurden nun in einem angemessenen Standard implementiert.

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Entwicklungsfortschritt bei Voltcraft4

Vor einiger Zeit hatte ich mir mal ein USB Oszilloskop von Voltcraft gekauft. Es nannte sich DSO220 und hatte so seine Kinderkrankheiten. Z.B. musste man Glück haben, dass der PC den USB-controller erkennt und das Gerät funktioniert. Das war nicht immer der fall. Wenn es dann erkannt wurde brach ab und zu die Verbindung beim Messen weg oder die Software hängte das ganze System auf. Vor ein paar Wochen war es so weit, es wollte gar nicht mehr funktionieren. So habe ich es zu Conrad Elektronik gebracht und zur Reperatur einschicken lassen.

Heute konnte ich ein Paket von Conrad in Empfang nehmen und es hatte folgenden Inhalt:

img_0110.jpg

Es war ein DSO 2090. Denn die Produktpalette wurde vor einiger Zeit sichtbar erweitert und erneuert. Das Modell stellt nun das Nachfolgemodell dar und soll 205€ kosten. Teurere Modelle sind auch erhältlich. Deutlich zu erkennen ist, dass die USB-Leitung jetzt 2 Anschlüsse an den PC erfordert. Scheibar gab es damit Probleme. Die Software CD macht nun auch einen wesentlich professionelleren Eindruck als vorher.

Das Gerät hat auch einige Verbesserungen der Leistung mit sich gebracht wie z.B. 100MS/s statt 60 und 40MHz Bandbreite statt 20. Wie es läuft und funktioniert werde ich demnächst testen.

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